Niederbergisches   Museum

Dank der Gründung eines Trägervereins und dessen ehrenamtlichen Engagements konnte, nach einjähriger Schliessung, das Niederbergische Museum im November 2006 wieder öffnen. Der Trägerverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Museum in bewährter Form weiter zu betreiben, offen und transparent Geschichte erlebbar zu machen. Gäste, Spenden und Mitglieder sind herzlich willkommen.

Leben und Arbeiten in der niederbergischen Region des 19. Jahrhunderts und die industriellen Abbaumethoden der Wülfrather Kalkindustrie sind die Themenschwerpunkte der Dauerausstellung. Das Niederbergische Museum präsentiert seine große Sammlung, zu der liebevoll gestaltete Möbel, Werkzeuge und Dinge des täglichen Lebens gehören, charmant und ohne Distanz zum Besucher. Das Mitführen von Hunden ist daher nicht gestattet.

Das Museum ist im Erdgeschoss barrierefrei. Ein rollstuhlgerechter Eingang ist über den Hof erreichbar. Eine behindertengerechte Toilette ist im Nebengebäude vorhanden.

Der Eintritt ins Museum ist kostenlos.

Spenden und neue Mitglieder sind herzlich willkommen.

Willkommen beim Niederbergischen Museum Besonderheiten des Museums: Die Bergische Kaffeetafel Das Bergische Frühstück Trauungen Kinderprogramm

Bürozeiten: Montags bis Freitags von 10 bis 12 Uhr

Das Niederbergische Museum
in der Lokalzeit Bergisches Land










Bilder der Dreharbeiten im Museum





Bilder: Ulrich Erbach

© Niederbergisches Museum Wülfrath

Öffnungszeiten des Museums:

Mittwoch:  14.30 - 17.00 Uhr
Samstag:  14.30 - 17.00 Uhr
Sonntag:   14.30 - 17.00 Uhr

Bürozeiten: Montags bis Freitags von 10 bis 12 Uhr

In den Schulferien bitte die Öffnungszeiten erfragen.

Aktuelles: Beitrittserklärung_23.01.15.pdf

 
Mobiles Kunst- und Geschichtenmuseum aus den Jahren 1994 Ellenbeek,
1995 Rohdenhaus, 1996 Düssel

In den Jahren 1994 bis 1996 fanden in den Wülfrather Stadtteilen Ellenbeek, Rohdenhaus und Düssel jeweils ein ‚mobiles Kunst- und Geschichtenmuseum‘ statt. An drei Tagen waren die Bürger eingeladen, Erlebtes, Geschichtliches, aktuelle Ereignisse aus ihrer Lebensumwelt dokumentarisch festzuhalten. An allen drei Orten wurde hiervon sehr rege Gebrauch gemacht. Großer Andrang herrschte in den Veranstaltungs-zelten, um sich auszutauschen, Vorträge und Filme aus der Entstehungszeit der Stadtteile mit zu erleben und Eintragungen, Bilder, Zeichnungen in einem Ausstellungskompendium anzufertigen. Nach diesen Veranstaltungen lagen diese Werke für eine kurze Zeit in den Räumen der Kreissparkasse zur Einsicht aus. Danach verschwanden diese voluminösen Folianten - auch aus dem öffentlichen Bewusstsein - und ruhten in den verborgenen Kammern des Stadtarchives.

Der Vorstand des Trägervereins des Niederbergischen Museums Wülfrath erinnerte sich nun dieser damaligen Aktion und holte die geschichts-trächtigen Werke wieder ans Licht.

Der Trägerverein lädt alle Interessierten und vor allem auch die damaligen Teilnehmer zu einer kleinen Eröffnungsfeier am 28.10.2017, 11:00 Uhr ein, um noch einmal die damaligen Aktionen mit den Organisatoren und Beteiligten lebendig werden zu lassen. Anschließend kann in diesen zeitgeschichtlichen Dokumenten während der Besuchszeiten Mittwoch, Samstag und Sonntag, jeweils von 14:30 – 17:00 Uhr in den Räumen des Niederbergischen Museums an der Bergstraße nach Herzenslust gestöbert werden.

Bergisch Platt kallen

Zu einer regelmäßigen Gesprächsrunde haben sich Freundinnen und Freunde des Bergischen Platts nun bereits zum vierten Male in den anheimelnden Räumen unseres Museums getroffen, um die Sprache unserer Großmütter und -väter wieder lebendig werden zu lassen. Um an diesen Treffen teilzunehmen, ist eine Kenntnis dieser Mundart nicht zwingend erforderlich. Wer Spaß daran hat, etwas über diese traditionelle Sprache zu erfahren und ein wenig zu lernen, Platt zu kallen, ist herzlich zu diesem Gesprächskreis eingeladen.

Für 2019 sind folgende Gesprächstermine geplant:

14.01., 08.04., 01.07., 14.10.19

Das Niederbergische Museum stellt vom 27.09. -24.11.2019mit dem Themenprojekt „Alles Zinn“ das traditionelle Zinnhandwerk in den Mittelpunkt. Neben einer Ausstellung und Begleitprogramm beleuchtet das Projekt den Werkstoff Zinn und seine Verarbeitungstechniken.

„Alles Zinn“ ist ein Beitrag des Themenjahres „Ganz viel Arbeit“ des jungen Arbeitskreises Bergischer Museen, zudem auch das Niederbergische Museum gehört. Bis zum Sommer 2020 geben 11 beteiligte Museen in Form von Ausstellungen und einem bunt gefächerten Begleitprogramm den Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Arbeitswelt des Bergischen Landes.

Das Themenjahr, das am 1. Juni 2019 startete, markiert den Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit der Museen im Bergischen Land. Gefördert wird das Projekt durch das Land NRW und den Landschaftsverband Rheinland sowie acht Träger- und Fördervereinen Bergischer Museen.

PROGRAMM:

Themenprojekt „Alles Zinn“

27. September bis 24. November 2019
Eintritt frei


Auftakt und Museumsnacht
27. September 2019 ,18 – 23 Uhr

Zinn und Zinngeschrei
Führung durch die Ausstellung
27. September 2019, 19:30 Uhr
03. Oktober 2019, 15:30 Uhr
01. November 2019, 15:30 Uhr

Zinngießer-Tage
Zinngießen in historischer Zinnwerkstatt und
Zinn – heiß gemacht für Kinder: Schmuckanhänger aus Zinn
03. Oktober 2019, 15 – 17 Uhr
12. Oktober 2019, 15 – 17 Uhr
01. November 2019, 15 – 17 Uhr
09. November 2019, 15 – 17 Uhr


Film
Alles Zinn – Filme über das Zinnhandwerk
27. September 2019, 20:30 – 23 Uhr
03. Oktober 2019, 15 – 17 Uhr
01. November 2019, 15 – 17 Uhr

Kaffee
Die andere Bergische Kaffeetafel
16.Oktober und 13. November 2019, 14:30 – 17 Uhr
Nur nach Anmeldung, Eintritt: 15,- Euro pro Person

Rallye
Zinn? Gehört das hierhin?
Eine Museumsrallye für Kinder und Erwachsene
Mi, Sa und So 14.30 – 17 Uhr während der Ausstellungszeit.