Niederbergisches   Museum

Dank der Gründung eines Trägervereins und dessen ehrenamtlichen Engagements konnte, nach einjähriger Schliessung, das Niederbergische Museum im November 2006 wieder öffnen. Der Trägerverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Museum in bewährter Form weiter zu betreiben, offen und transparent Geschichte erlebbar zu machen. Gäste, Spenden und Mitglieder sind herzlich willkommen.

Leben und Arbeiten in der niederbergischen Region des 19. Jahrhunderts und die industriellen Abbaumethoden der Wülfrather Kalkindustrie sind die Themenschwerpunkte der Dauerausstellung. Das Niederbergische Museum präsentiert seine große Sammlung, zu der liebevoll gestaltete Möbel, Werkzeuge und Dinge des täglichen Lebens gehören, charmant und ohne Distanz zum Besucher. Das Mitführen von Hunden ist daher nicht gestattet.

Das Museum ist im Erdgeschoss barrierefrei. Ein rollstuhlgerechter Eingang ist über den Hof erreichbar. Eine behindertengerechte Toilette ist im Nebengebäude vorhanden.

Der Eintritt ins Museum ist kostenlos.

Spenden und neue Mitglieder sind herzlich willkommen.

Willkommen beim Niederbergischen Museum Besonderheiten des Museums: Die Bergische Kaffeetafel Das Bergische Frühstück Trauungen Kinderprogramm © Niederbergisches Museum Wülfrath

Das Niederbergische Museum
in der Lokalzeit Bergisches Land vom 04.03.2015










Bilder der Dreharbeiten im Museum





Bilder: Ulrich Erbach

Beitrittserklärung_23.01.15.pdf

Öffnungszeiten des Museums:

Mittwoch:  14.30 - 17.00 Uhr
Samstag:  14.30 - 17.00 Uhr
Sonntag:   14.30 - 17.00 Uhr

Bürozeiten: Montags bis Freitags von 10 bis 12 Uhr

In den Schulferien bitte die Öffnungszeiten erfragen.

Der Trägerverein Niederbergisches Museum Wülfrath freut sich darauf, ab dem 03.09.2016 in einem zwei- bis dreimonatlichen Wechsel Aquarelle, Ölgemälde, Lithographien von Eduard Dollerschell der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Besuchszeiten sind Mittwoch, Samstag und Sonntag, jeweils von 14:30 – 17:00 Uhr.
Der Eintritt ist kostenfrei.

Anlässlich des 70. Todestages des Malers und Graphikers Eduard Dollerschell vom
3. September 1946 wird das Niederbergischen Museum an der Bergstraße mit einer Dauerausstellung seiner Werke beginnen. Im Archiv des Museums befindet sich eine umfangreiche Sammlung des bergischen Künstlers, die in lockerer Folge mit der Präsentation einzelner Exponate Kunstinteressierten zugänglich gemacht werden soll. Die Werke gelangten als Nachlass nach dem Tode der Witwe des Künstlers, Maria Dollerschell, in den Besitz des Museums.

Eduard Dollerschell war gebürtiger Elberfelder. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Wuppertal und ersten lithographischen Werken ermöglichten ihm Förderer ein Studium an der Münchener Kunstakademie. Zu seinen Lehrern zählten u.a. Franz von Stuck und Hans Pollack. Nach der ersten Ausstellung seiner Werke in Wien im Jahre 1910, konnte er ein paar Jahre später seinen lang gehegten Wunsch umsetzen, und in der damaligen Kunstmetropole Europas, Paris, seine Arbeiten einem größeren Publikum vorstellen. Einige Bekanntheit errang er vor allem mit seinen Aktzeichnungen, von denen der Akt ‚ Junge Pariserin‘ besonderes Aufsehen erregte. In der Folgezeit wurde das künstlerische Schaffen Eduard Dollerschells durch Krieg und dessen Folgen maßgeblich beeinflusst. Nach dem Einsatz an Ost- und Westfront als Kriegsmaler und der Zerstörung seines Pariser Ateliers, zog es ihn nach Beendigung des Krieges wieder zurück in seine alte Heimat nach Wuppertal. Schon bald wurde sein Atelier zu einem Zentrum des kulturellen Lebens mit so bekannten Künstlern wie Hans Knappertsbusch, Erich Kleiber oder Ewald Balser. Die 20er und 30er Jahre waren geprägt durch Aufenthalte in den verschiedensten Regionen Europas – auch mal wieder einige Zeit in Paris. Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurden seine Bilder unter die Rubrik ‚entartete Kunst‘ eingestuft und die im von der Heydt Museum in Wuppertal ausgestellten Werke beschlagnahmt und entfernt. In dem verheerenden Luftangriff auf Wuppertal im Jahre 1943 wurde auch sein Atelier zerstört. Da er Wülfrath aus vergangenen Besuchen gut kannte, Landschaft und  Städtchen inspirierend auf sein künstlerisches Schaffen wirkten, richtete er hier im Hause Wilhelmstraße 136 sein neues Atelier ein, in dem er bis zu seinem Tode am 03.09.1946 arbeitete. Der in späteren Jahren eine lange Zeit als verdienstvoller Kustor des Niederbergischen Museums wirkende Willi Münch lernte hier Eduard Dollerschell kennen, wurde sein gelehriger Schüler und freundschaftlich verbunden trug er so dazu bei, dass der Großteil des umfangreichen Werkes dieses sehr vielseitig begabten bergischen Künstlers sich nun im Besitz des Niederbergischen Museums befindet.

Aktuelles:

Neue Bürozeiten: Montags bis Freitags von 10 bis 12 Uhr

Fotoausstellung vom 20. Januar bis 31. März 2017

„Die Drei“ mit neuer Fotoausstellung im Niederbergischen Museum
      … 3 x anders…mordsmäßig-skurril-tierisch

Die drei Hobbyfotografen Peter Delvos, Fritz Reich und Burkhard Rüdiger beginnen das neue Jahr mit ihrer zweiten Fotoausstellung im Niederbergischen Museum Wülfrath. Wie bereits bei der letzten Ausstellung im Rathaus angekündigt, zeigen sie in der Zeit vom 20. Januar bis 31. März 2017 ihre Fotos unter dem Motto:
Die Drei… 3 x anders…mordsmäßig-skurril-tierisch

Ausgestellt sind Fotos und Fotocollagen, die mordsmäßige Geschichten von Peter Delvos erzählen, skurrile Darstellungen von Fritz Reich darbieten und tierische Momente von Burkhard Rüdiger präsentieren.

„In diesem Jahr sind wir einen neuen Weg gegangen, um unsere Fotos zu präsentieren“, erklären Die Drei, „jeder wählte sein eigenes Thema und stellt es nach seinen eigenen Vorstellungen aus. Alle drei Themen werden nun in einem Raum zu einer Komposition zusammen geführt. Ein spannendes uns aufregendes Experiment für uns“.

Die bisherigen Ausstellungen der drei Hobbyfotografen im Jahr 2013 in verschiedenen Geschäften der Innenstadt, im Jahr 2015 im Rathaus und im Niederbergischen Museum und im Jahr 2016 erneut im Rathaus standen jeweils unter einem gemeinsamen Motto. „Zeit für uns, neue Wege zu beschreiten und etwas Neues auszuprobieren. Mal schaun, ob es auch den Besuchern unserer Ausstellung gefällt“.

Allerdings wollen es Delvos, Reich und Rüdiger diesmal nicht nur bei einer reinen Fotoausstellung belassen. Vielmehr wird schon bei der Vernissage im Januar eine Lesung aus den Krimigeschichten durch Peter Delvos stattfinden. Er hat nämlich zu allen von ihm gefertigten Fotos je eine Geschichte zu Papier gebracht. Die komplette Lesung der zwölf Geschichten findet im Museum am Freitag, den 17. Februar ab 18.00 Uhr statt. Darüber hinaus findet am 18. März um 14.00 Uhr eine Fotoaktion für Kinder statt. Im Museum sollen sie ihren fotografischen Interessen freien Lauf lassen. „Wir haben bereits im  Rahmen der letzten Ausstellung im Museum eine ähnliche Aktion mit Kindern durchgeführt. Da sie den Kindern und uns sehr großen Spaß gemacht hat, werden wir uns diesmal wieder eine neue Überraschung für die Kinder einfallen lassen. Die Planungen hierzu laufen derzeit auf Hochtouren und sind bereits weit fortgeschritten.“











ZusätzlicheVeranstaltungen:
Lesung von Peter Delvos am 17. Februar ab 18.00 Uhr,
Krimigeschichten zu seinen ausgestellten Fotos.
Fotoaktion für Kinder am 18. März um 14.00 Uhr.


„Wir sind den Verantwortlichen des Niederbergischen Museums für ihre Hilfe und Unterstützung bei der Umsetzung unserer Fotoausstellung sehr dankbar. Vielleicht gelingt es uns hierdurch ja auch, noch etwas mehr Interesse für das Museum in der Öffentlichkeit zu wecken. Das wäre für alle Beteiligten ein schönes Ergebnis“, erklären Die Drei.



 



Zur Vernissage am 20. Januar 2017 um 19.00 Uhr laden die Fotografen und das Niederbergische Museum herzlich ein.